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Kritische Sicherheitsupdates für Android 13,14,15 und 16 – Was MDM‑Administratoren jetzt wissen müssen

Mobile Device Management
6 November 2025

Google stellt mit dem November 2025 Patch für Android Geräte für die Versionen 13,14,15,16 Fehlerbehebungen bereit, welche kritische Sicherheitslücken schließen. Dabei werden zwei wichtige Schwachstellen behoben:

CVEKurzbeschreibungSchweregrad
CVE‑2025‑48593Remote‑Code‑Execution (RCE) über eine speziell gestaltete AnforderungKritisch (Android 13-16)
CVE‑2025‑48581Elevation of Privileges (EoP) durch Manipulation der System‑APIHoch (Android 16)

Alle noch von Google unterstützten und betroffenen Android-Versionen haben einen Patch welcher bereits über die offiziellen OTA‑Updates verfügbar ist.

Warum zeitnah updaten?

Eine Verzögerung der Aktualisierung erhöht die Angriffsfläche erheblich – besonders in Unternehmen mit hoher Compliance-Anforderung.

Best‑Practice‑Checkliste für MDM‑Admins

Hier eine Beispiel-Checklist für die Durchführung einer Aktualisierung der Geräte. Individuelle Anpassungen, welche die Situation und Begebenheiten Ihres Unternehmens reflektieren, können hiervon abweichen.

SchrittAktionDetail & Warum
Geräteinventar & StatusStatus der Android und Patch-Versionen über datomo MDM Überprüfen. Selektion von Geräten, welche ggf. keine Updates erhalten solltenErmittelt, welche Geräte noch nicht auf den aktuellen Patch  installiert haben und welche Geräte Update-Fähig sind (z.B. inkompatible Programmversionen, Compliance-Regeln etc.)
Rollback‑Plan & Backup1. Für jedes Gerät sollte ein Backup bestehen
2. Der Rollback-Workflow sollte bekannt und getestet sein
Schnelle Wiederherstellung im Falle von unerwarteten Problemen (z. B. App‑Crash oder Instabilität).
Pilot‑Deploy1. Aktualisierung einer Testgruppe, z.B. 5–10 % der Testgeräte.
2. Überprüfung der Gerätefunktion und des Gerätestatus (Gerätelog‑ und Crash‑Reports analysieren, ggf. MDM‑Logs).
Validiert das Update, erkennt eventuelle Inkompatibilitäten mit Unternehmens-Apps oder Hardware‑Spezifika.
Update‑Policy & Wartungsfenster1. Festlegen eines „Wartungsfensters“, in welchem die wenigsten Nutzer gestört werden, das IT-Team jedoch bereit ist, auf unvorhergesehenes zu reagieren.
2. Nicht Freitags.
Minimiert Nutzer‑Downtime, hält die Update‑Rate kontrollierbar und ermöglicht schnelle Reaktion bei Problemen.
Benutzer-Kommunikation1. Benachrichtigung der Nutzer, mit Update‑Informationen (Datum, Dauer, erwartete Neustart).
2. FAQ bereitstellen: „Was passiert nach dem Update?“, „Wie kann ich prüfen, ob mein Gerät aktualisiert wurde?“
3. Support‑Kontakt einbinden für Fragen.
Transparenz reduziert Nutzerfrustration und erhöht Akzeptanz des Rollouts.
OTA‑Update senden1. Update über MDM‑Server anweisen
2. Status der Aktualisierungen überprüfen
Gewährleistet Verteilung und Erfolg des Updates
GeräteüberprüfungÜberprüfung der Gerätefunktion und des Gerätestatus (Gerätelog‑ und Crash‑Reports analysieren, ggf. MDM‑Logs).Validiert das Update, erkennt eventuelle Inkompatibilitäten bisher unbemerkter Probleme mit Unternehmens-Apps oder Hardware‑Spezifika.
Reaktionsplan für Geräte ohne Compliance1. Geräte, die nicht den Patch‑Level  erreicht haben, z.B. vom VPN- oder WLAN‑Zugriff ausschließen (Conditional‑Access‑Policy).Verhindert potenziellen Datenverlust bzw. Ausnutzung der CVEs durch nicht gepatchte Geräte.

Weitere Informationen zu den Sicherheitslücken und dem Update

Google stellt auf der Seite des Android-Sicherheitsbulletins weitere Informationen zur Verfügung.

Zusammenfassung

  • Die beiden CVEs (CVE‑2025‑48593, CVE‑2025‑48581) stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
  • Google hat für Android 13–16 einen Patch im November 2025 veröffentlicht; dieser sollte schnellstmöglichst installiert werden.
  • Mit einer strukturierten MDM‑Strategie (Pilot‑Deploy, Wartungsfenster, Resultat-Überprüfung) lässt sich die Update‑Bereitstellung sicher und effizient durchführen.

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