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BYOD (Bring Your Own Device) bezeichnet die Praxis, bei welcher Mitarbeiter ihre privaten Smartphones, Tablets oder Laptops für geschäftliche Zwecke nutzen.

Im Rahmen eines MDM‑Systems werden diese Geräte zentral registriert, konfiguriert und überwacht, sodass Unternehmensdaten geschützt bleiben, ohne die persönliche Nutzung einzuschränken.

Gründe von Unternehmen, BYOD einzusetzen

Während ein Vorteil gesenkte Unternehmenskosten durch die Nutzung privater Geräte - und gegebenenfalls eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit durch die Nutzung nur eines, bevorzugten Gerätes als Vorteile erscheinen, gibt es jedoch auch einige, nicht zu vernachlässigende Nachteile. Doch zunächst zu den Vorteilen

VorteilErläuterung
KostenersparnisKeine Anschaffungskosten für Hardware, weniger IT‑Support bei Standardgeräten.
MitarbeiterzufriedenheitJeder kann sein Lieblingsgerät behalten; geringerer Aufwand beim Wechsel des Arbeitsplatzes.
ProduktivitätKontinuierlicher Zugriff auf Unternehmensdaten – überall und jederzeit.

Nachteile des BYOD-Modus

Die Verwaltungsmöglichkeiten, welche Apple- oder Android-Geräte in diesem Modus anbieten sind eingeschränkt.

Der privat-genutzte Teil des Gerätes unterliegt keinerlei Einschränkungen, weder bei Nutzung noch Softwareinstallationen und bietet damit ein größeres potential an Angriffsflächen gegenüber einem Gerät, welches ausschließlich unter Kontrolle des Unternehmens steht (COBO).

NachteilBeschreibung / DetailFolgerungen für die IT
Erhöhte AngriffsflächePrivate Apps, Jailbreaks/Root, unsichere Netzwerke können Malware einschleusen.Erfordert zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Endpoint‑Protection, regelmäßige Scans).
Unvollständige VerwaltungsrechteIn BYOD‑Modus kann das MDM nur den Work‑Profile‑Bereich steuern; der persönliche Bereich bleibt unkontrolliert.Erhöhtes Risiko von Datendiebstahl oder versehentlichem Leak im Vergleich zum COBO-Modus
Datenschutz‑KonflikteMitarbeiter haben ein Recht auf Privatsphäre in ihrem Gerät, während das Unternehmen Zugriff auf Unternehmensdaten benötigt.Erfordert klare BYOD‑Policies & rechtliche Absicherung (z. B. Aufklärung, Zustimmung).
Fragmentierung der GeräteplattformenUnterschiedliche OS‑Versionen, Hersteller‑Customisations und Hardware‑Modelle im Einsatz.Höherer Wartungsaufwand – Patch‑Management, App‑Kompatibilität, Support‑Tickets steigen.
Compliance‑RisikoMangelnde Kontrolle über private Apps kann zu Verstößen gegen DSGVO, PCI‑DSS oder ISO 27001 führen.Erhöht Audit‑Kosten und potenzielle Bußgelder, wenn Unternehmensdaten nicht ausreichend geschützt sind.

In dem Dokument "Funktionsmatrix" finden Sie eine Übersicht, für unterstützte Funktionen, getrennt nach Plattform und verwendetem Modus.

COBO (Corporate Owned, Business Only) ist eine MDM‑Strategie, bei der das Unternehmen jedes mobile Gerät – Smartphones, Tablets, Laptops – besitzt und ausschließlich für geschäftliche Zwecke nutzt.

Anders als beim BYOD können die Mitarbeiter keine privaten Apps installieren oder private Daten auf diesen Geräten speichern. Durch zentrale Beschaffung, Konfiguration und fortlaufende Wartung hat die IT einen einzigen Kontrollpunkt, wodurch konsistente Sicherheitsrichtlinien durchgesetzt und Geräte schnell aktualisiert werden können.

Anwendungsbereiche und Nutzen

COBO eignet sich besonders für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datensicherheit, Compliance und Geräteschutz – etwa in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen oder öffentlicher Dienst.

Durch die vollständige Kontrolle über das Gerät kann das Unternehmen sicherstellen, dass sämtliche Unternehmensdaten ausschließlich innerhalb des eigenen Netzwerks verbleiben:

Funktionelle Stärken von COBO nach Anwendungsbereich

Der COBO‑Modus ist besonders geeignet für die Finanz-, Gesundheits- und öffentliche Sektoren sowie für jede Organisation, die höchste Sicherheitsstandards verlangt. Dazu zählen auch:

Stärken und Schwächen des COBO-Modus

Die Hauptstärken von COBO liegen in

Nachteile für die Betreiber des COBO-Modus' sind

Fazit

Insgesamt bietet der COBO-Modus die größte Sicherheit und den größten Umfang an Verwaltungsmöglichkeiten bei Apple- und Android-Geräten.

MerkmalCOBOBYOD
Geräte‑EigentumUnternehmenMitarbeiter
DatentrennungVollständigEingeschränkt
SicherheitskontrollenVolle MDM‑FunktionenBeschränkt
Kosten für das UnternehmenHöherer Anschaffungspreis, geringerer laufender SupportGeringer Anschaffungspreis, höherer Support
NutzererlebnisEinheitlich, ggf. weniger flexibelBekannte Geräte

Hinweis: Bei Apple ist zusätzlich zum COBO-Modus der "betreute Modus" (Supervised) notwendig, um Zugang zu allen Verwaltungsfunktionen zu erhalten. Weitere Information dazu befinden sich in der Dokumentation zum Apple Device Enrollment Program (DEP).

Bei Fragen zur Einrichtung des COBO-Modus hilft unser Support Team gerne weiter.

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